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Kirchen

Die Kirche GroßsaaraKirche von Großsaara

Erst im Jahre 1734 findet sich eine urkundliche Nachricht dieser Kirche.

Damals wurde die Kirche von Großsaara, bis auf den Turm, erweitert und fast ganz neu gebaut. Die Vollendung des Kirchenbaues fand erst 1479 statt.

Schon in recht früher Zeit ist die Kirche am Nordhang, von der Gutsherrschaft gegründet, als Grablege eingerichtet und später zur Pfarrerkische erweitert worden.

Ursprünge des Baues gehen auf das 11. Jahrhundert zurück, wie eine Ritzfuge noch heute zeigt.

Die Kirche hat eine barocke Grundausstattung aus dem 18. Jahrhundert. Im östlichen Mauerwerk sind noch Reste dieser alten Kirche erhalten geblieben.

Der bereits 1842 wieder baufällig gewordene Turm wurde 1863 in übertriebener Nachahmung des gotischen Baustils so bizarr gestaltet, wie er bis zu seiner geplanten Vereinfachung noch zu sehen ist.

Auf dem obersten Turmgeschoss ein Satteldach, ein hoher Dachreiter mit kleinem Satteldach und darüber ein spitzer Helm. In diesem Turm hängen die älteren Glocken im Saarbachtal. Es sind verborgene Schätze aus den Jahren 1492 und 1655.

Die Orgel wurde 1923 nachträglich installiert. Der Kanzelbaum im Triumphbogen hinter dem Altar zeigt die Stilform des 18. Jahrhundert. In ebenfalls schlichter Gestaltung.

Trotz mancher Beschädigung sind der barocke Taufengel und die wertvollen Schnitzfiguren eines ehemaligen Flügelaltars, aus der Zeit 1500, als verborgene Schätze anerkannt.

Schlicht ist der kleine Gemeinderaum unter der Orgelempore, den sich die Saaraer 1974 eingerichtet haben. Unterhalb der Kirche lässt sich ein Kriegsdenkmal des 1. Weltkrieges betrachten.

Die Kirche Geißen

Die Kirche zu Geißen ist eine Tochterkirche von Großsaara.

Von welcher Seite man auch dem Dorf Geißen näher kommt, als erstes wird das Gotteshaus oben über dem Dorf und dem Saarbach sichtbar. Von unten aus ist nur eine alte mächtige Linde zu sehen. Erst beim Näherkommen zeigt sich die Kirche hinter Bäumen und der Friedhofmauer.

Man sieht sogleich, dass in der Apsis und dem Turmunterteil noch die alte Kapelle aus der Gründerzeit vorhanden ist. Romanisch ist das Halbrund der Apsis, die kleinen Rundbogenfenster und die Sakramentsnische im Chor.

Durch den Anbau des Langhauses wurde sie später zur Kirche erweitert. Der Vorbau im Westen entstammt dem 17. Jahrhundert.

Das Turmgeschoss mit vielseitigem Satteldach gehört zum angehenden 13. Jahrhundert. Auch der ausgehöhlte Eichenstamm mit Deckel, der zur Aufbewahrung von Geld und Urkunden diente, könnte noch aus dieser Zeit stammen.

Im Bauwerk und der Ausstattung sind Romanik, Gotik und Rokoko in einem Raum vereint.

Doppelte Pilaster mit verziertem Kapitellen und Engelsgestalten darüber und ein großer Strahlenkranz sind der kunstvolle Rahmen für die Kanzel, welche 1757 im Rokokostil erbaut wurde.

Die Taufstelle ist ebenfalls aus der Zeit des Rokoko. Die dreigeschweiften Füße, die Zarge mit ebenfalls geschweiften Schildern in den Ecken, besteht aus weiß marmorierten Holz mit folgender Aufschrift: "dies haben fertigen lassen Herr Daniel Christin Mieling und Herr Leopold Wilhelm Grimm).

Von den ehemals 3 Glocken sind heute nur noch 2 übrig. Die eine Glocke hat einen Durchmesser von 78 cm und die andere wurde 1776 von Persch in Gotha aus einer Glocke von 1583 umgegossen mit einem Durchmesser von 66 cm.

 

 

 

 

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