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Kirchen

Die Kirche Großbocka

In der Ortsmitte von Großbocka steht auf einem kleinen Hügel die Kirche 
St. Thomas, wie sie 1992 nach Wiedereinweihung genannt wurde. Sie ist die Tochterkirche vom Diakonat Münchenbernsdorf.

Der romanische Ursprung der Kirche ist im Kernstück noch zu erkennen. So wurde bei der Restaurierung 1987-1992 die Fundamente der romanischen Ostapsis freigelegt.

Der Langhausbau diente als Altar- und Gemeinderaum. Im Jahre 1753-1756 wurde die Kirche neu- bzw. umgebaut. Die Jahreszahl ist außen an der Südtür erkennbar.

1988 fand man die heutige Altarplatte, als ein Teil aus dem Kanzelaltar entfernt wurde. Die barocke Innenausstattung der Kirche ist einfach und schlicht. Die Kirche bestitz eine Empore.

Die vorhandene Orgel ist noch funktionstüchtig. Die Taufsteine bestehen aus Sandstein und wurde 1884 von Joh. Gottfried Hartmann gestiftet. Der Opferstock aus dem 17. Jahrhundert wurde als Holz angefertigt.

Das Kirchengeländer besteht aus zwei Glocken, wobei eine aus dem 15. Jahrhundert stammt und einen Durchmesser von 85 cm hat. Die zweite Glocke trägt die Jahreszahl 1890.

Die Kirche Kleinbocka

Inmitten des Dorfes von Kleinbocka steht die eindrucksvolle, gotische Saalkirche St. Marien.

In einem Gottesdienst im Jahre 1999 erhielt sie diesen vorprotestantischen Namen wieder. Man nimmt an, dass die Kirche früher eine gotische Marienkapelle gewesen war, da auf einer Kirchenglocke aus dem Jahre 1513 die Rede von einer Jungfrau Maria ist.

Die Kirchengemeinde wurde erstmals 1356 erwähnt.

Die Kleinbockaer Kirche ist wie die Großbockaer Kirche eine Tochterkirche vom Diakonat zu Münchenbernsdorf. Sie wurde im 14. Jahrhundert erbaut. Typische Merkmale dieser gotischen Anlage sind die Spitzbogenfenster. Allerdings wurden zu späterer Zeit an die Nordseite zwei rechteckige Fenster eingesetzt.

Den jetzigen Kanzelaltar im barocken Stil baute man erst im 18. Jahrhundert ein.

Der Taufstein, von Christoph Pescker und Gattin Regine Dorothee von Hapersdorf 1742 verehrte, besteht aus Sandstein.

In der Kirche sind 2 Glocken vorhanden. Eine aus dem Jahre 1513 und die andere aus dem Jahre 1838. Beide Glocken werden heute noch mühevoll manuell geläutet.

Die Orgel stammt aus dem 18. Jahrhundert.

Die letzte Renovierung fand 1968 statt, der Farbanstrich außen und innen wurde 1996 erneuert.

 

 

 

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